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Die Maria Magdalena Kirche, Sobotka

Die Maria Magdalena Dekanatskirche wurde im Zeitraum von 1590 – 1596 an dem Ort gebaut, an welchem ursprünglich ein Holzschrein stand.

Die ursprünglich hölzerne Pfarrkirche stand bereits im 14. Jahrhundert in Sobotka. In den Jahren 1590 – 96 wurde an ihrer Stelle die neue Maria Magdalena Kirche in spätgotischen Stil erbaut. Den Bau finanzierte der Eigentümer des Gutshofes Oldřich Felix von Lobkovic, der der Kirche eine silberne, spätgotische Monstranz sowie eine illuminierte Graduale, ein reich verziertes Buch liturgischer Gesänge spendete.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Kapelle abgerissen und der Turm gesenkt. Das Kircheninterieur stammt aus dem Spätbarock. Auf dem Hauptaltar befindet sich ein Bild der Hl. Maria Magdalena, zu beide Seiten des Bildes stehen die Statuen des Hl. Wenzels und der Hl. Anna. Das Interieur der Kirche schmückt eine Kanzel mit Statuen der vier Evangelisten, Christus des Siegreichen sowie ein Relief des Letzten Gerichtes. Die Rokokoorgel aus dem Jahre 1748 mit reicher figuraler Verzierung ist immer noch funktionsfähig.

Wissenswertes:
An der Wand des Presbyteriums befinden sich drei Grabsteine von Kindern der Familie Lobkovic, von denen sich später der Bildhauer Otto Guttfreund bei der Schaffung seiner berühmten Statue Großmutter mit Enkelkindern inspirieren ließ, welche sich in Ratibořice befindet.

 

Sobotka

Sobotka, 507 43

Kirchliche Bauten
Kirche
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